Zinseszinseffekt beim Festgeld:


Das Festgeld ist eine sichere Geldanlage, die jedoch gerade in Hochzinsphasen auch eine sehr gute Rendite mit sich bringt und sich dann einer hohen Beliebtheit erfreut. Wer ein Festgeldkonto eröffnen möchte, sollte sich dabei natürlich immer nach den jeweiligen Zinsen erkundigen, weil diese je nach Laufzeit sogar sehr langfristig die Rendite bestimmen können. Dabei werden die Zinsen im Regelfall jährlich ausgezahlt und dann auf das Verrechnungskonto überwiesen, welches man am Anfang angegeben hat. Nachfolgend soll aufgezeigt werden, wie die Zinsen beim Festgeld ihrerseits Rendite einfahren und damit einen Zinseszinseffekt auslösen können.

Einige Banken bieten die automatische Wiederanlage der Festgeldzinsen

Wer einen Zinseszinseffekt nutzen möchte, muss dafür sorgen, dass auch die Zinsen ihrerseits wieder mit angelegt werden. Es gibt im Festgeld Bereich durchaus Anbieter, die die automatische Wiederanlage der Zinsen mit sich bringen und somit die Gesamtzinserträge samt Zinseszinsen erst am Ende der Laufzeit auszahlen. Einige Festgeldbanken stellen mittlerweile sogar schon die Möglichkeit zur Verfügung, die Zinsen beim Festgeld unterjährig auszuzahlen, so dass der Zinseszinseffekt noch größer ausfällt und man die eigene Rendite entsprechend optimieren kann. Hierbei sollte man beachten, dass diese Angebote nur bei einigen Banken möglich sind und ein vorheriger Blick mit einem Festgeldvergleich Aufschluss darüber gibt.




Mit einem Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto selbst für Zinseszinsen sorgen

Eine weitere Möglichkeit, beim Festgeld einen Zinseszinseffekt herbeizuführen, besteht darin, einfach ein Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto auszuwählen, so dass die Zinsen bei jährlicher Überweisung gleich weiterverzinst werden und man keinen einzigen Tag verschenkt. Dies ist zwar eine etwas ungewöhnliche Praxis, hat sich jedoch schon bewährt und bringt mitunter einiges an Zusatzrendite, zumal der Vorteil besteht, dass man die Zinsen auch jederzeit anderweitig verwenden könnte. Auf diese Weise lässt sich also tatsächlich jedes Festgeldkonto mit einer Art Zinseszinseffekt nutzen, auch wenn dieser nicht direkt vom Anbieter herbeigeführt wird.

Der Zinseszinseffekt beim Festgeld hilft bei der Rendite-Optimierung

Unter dem Strich lässt sich sagen, dass der Zinseszinseffekt im Bereich Tagesgeld zwar eine wesentlich größere Rolle spielt, jedoch sind seine Vorteile auch beim Festgeld nicht zu übersehen. Vor allem bei unterjähriger Zinsgutschrift durch den jeweiligen Anbieter steigt die effektive Jahresrendite, worüber sich natürlich jeder Anleger freut. Da die unterjährige Zinsgutschrift jedoch erst seit einiger Zeit von einigen Festgeldanbietern zur Verfügung gestellt wird, muss sich noch zeigen, ob dies nur eine Randerscheinung bleibt, oder ob Festgeldzinsen künftig vielleicht sogar häufiger vierteljährlich oder monatlich gutgeschrieben werden. Für die Anleger dürfte dies letztlich auf jeden Fall sehr interessant werden. Auch bei einem Kredit oder einer Geldanlage.


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